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Sozialkreis Ehrang St. Peter

Wir sind eine Gruppe sozial caritativ tätiger ehrenamtlicher Bürger*innen , die sich auf den Weg gemacht haben, um Gemeinde hier in Ehrang erlebbarer zu machen.

 

Konkret wollen wir  in einem zeitlich begrenzten Rahmen oder für bestimmte Aktivitäten je nach Fähigkeiten und Kenntnissen mit unserem Besuchsdienst zu Hause und im Altenheim

  • Menschen in Notlagen unterstützen,
  • alten und kranken Menschen kleine Hilfsdienste anbieten,
  • sie in regelmäßigen Abständen besuchen und vermitteln, dass wir an sie denken. Viele sind froh, wenn überhaupt jemand kommt, um in ihren Alltag etwas Abwechslung zu bringen,
  • oder einfach nur DA-SEIN, ein offenes Ohr und ein bereites Herz haben,
  • ab und zu auch mal beim Spaziergang oder zum Einkauf begleiten, 
  • Hilfestellung geben bei der Vermittlung in eine weiter betreuenden Einrichtung oder
  • Kontakte vermitteln zu anderen sozialen Diensten und Einrichtungen. 

 

Ehrenamtliches soziales Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Kirchengemeinde und Teil der geschwisterlichen Kirche. Es ist eine sinnvolle Ergänzung und als Weg der kleinen Schritte hin zu einer aktiven und geschwisterlichen Gemeinde zu sehen, denn gerade an tätiger Nächsten-liebe messen viele Menschen die Glaubwürdigkeit kirchlicher Verkündigung. Diakonie/Caritasarbeit ist neben Verkündigung und Feier der Eucharistie eine der drei Säulen der Kirche, denn „was ihr den Geringsten getan habt und ihnen liebevoll begegnet seid, das habt ihr IHM getan.“

 

Von diesem Leitbild lassen wir uns anstecken und be-WEG-en und so in jedem Menschen Gott erkennen, der gesagt hat „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebet einander!...... Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ 

 

Wir schöpfen Kraft aus dem Evangelium, erfreuen uns am helfenden Tun und am gemeinsamen Eintreten für Menschen in Not. Mit Achtung und Toleranz begegnen wir allen, auch denen, deren Lebenswelt für uns manchmal neu oder vielleicht sogar unverständlich ist und lernen so Menschen kennen und lieben, die in ihrer Unterschiedlichkeit mit uns auf dem Weg sind. 

Einige langjährige Mitglieder unseres Sozialkreis haben das Elisabethkreuz erhalten, eine Ehrung der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) für langjährige oder besondere ehrenamtliche Tätigkeiten . 

Hier im Januar 2020 mit Andreas Schäfer vom Caritasverband Trier, sowie Diakon Schmitz und Pfarrer Zöllner

 

 

Unser Sozialkreis ist seit 1980 Mitglied in den Caritas-Konferenzen Deutschlands

C =      Caritas, Liebe, Gottes- und Nächstenliebe

K =       Konferenz – conferre – französisch  und bedeutet soviel wie „zusammentragen“

D =      Deutschlands – Helfergruppen in ganz Deutschland.         

 

Es ist ein Netzwerk von Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen kirchlichen Organisationen, Diensten und Einrichtungen auf dem Weg. Die erste Gruppe in Deutschland wurde im Jahre 1840 hier in Trier (das zu dieser Zeit als „das Armenhaus Deutschlands“ galt) von  Anna Weißebach als „Verein katholischer Frauen und Jungfrauen zur Sorge für arme Kranke“ gegründet.

Da das Vorbild in dieser Arbeit die Hl. Elisabeth war, nannten sich später gegründete Gruppen in Deutschland eher „Elisabeth-Verein“. Diese haben sich dann mit anderen Caritasgruppen 1971 unter dem Dach der „CKD“ zusammengetan.

                                                                                              

Seither habt sich die Gesellschaft und auch ihre Sorgen und Nöte verändert. Eines davon ist die Einsamkeit vieler älterer Menschen. Auch in unserer Pfarrei gibt es immer mehr ältere Menschen. Manche von ihnen wohnen noch in ihrer eigenen Wohnung oder leben bereits aus Gesundheits- oder Alters-Gründen in einem der umliegenden Seniorenheimen. Die früher gut funktionierenden Netze familiärer und nachbarschaftlicher Hilfen haben sich aufgrund anderer Lebensformen und Wertvorstellungen gewandelt.

 

Dazu kam in neuester Zeit, dass aufgrund der Corona-Pandemie sich dies nochmal drastisch verändert hat, denn nicht nur zuhause – auch in den Heimen mussten die Besuche teils ganz gestrichen werden. Hinzu kam für Ehrang die Flutkatastrophe. Aus dem Ortskern und aus unserem noch neuen Seniorenheim wurden die Bewohner evakuiert und woanders untergebracht. Das war für alle – besonders für Ältere - ein Schock, der nicht so leicht zu verkraften ist. Auch darauf müssen wir reagieren und sind dankbar, dass sich einige Bürgerinnen im letzten Jahr bereiterklärt haben, in unserem Sozialkreis ehrenamtlich mitzuarbeiten.

Danke an alle und Vergelts-Gott 

 

Aktuelles

Der Sozialkreis Ehrang trifft sich am 26.04. 2022 im Pfarrhaus, Fröhlicherstr. 13.