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Erstellung Institutionelles Schutzkonzept

Unser Standpunkt
Die Pfarreien/Kirchengemeinden
St. Peter Ehrang, St. Maria und St. Martin Pfalzel und St. Jakobus Biewer positionieren sich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Haupt- und Ehrenamt eindeutig gegen sexualisierte und alle andere Formen der Gewalt und versuchen dies im Bereich der Mitarbeitenden und in der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder deutlich zu machen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Mädchen und Jungen, Frauen und Männern in allen Bezügen des Gemeindelebens sind für uns grundlegend.
Präventionsmaßnahmen
Gelingende Prävention sexualisierter Gewalt erfordert abgestimmte Maßnahmen.
Die Präventionsordnung greift dafür die Idee des Institutionellen Schutzkonzeptes auf, dessen Bausteine verzahnt und aufeinander abgestimmt, den Schutz, der in einer Institution arbeitenden und lebenden Personen, sichern soll.
Ausgangspunkt zur Erstellung eines Schutzkonzeptes ist die Analyse des jeweiligen eigenen Arbeitsfeldes. Diese Analyse erfasst Schutz- und Risikofaktoren. Sie beinhaltet zum Beispiel die Kontrolle der Arbeits- und Lebensräume auf ihre Angemessenheit, die Reflektion des professionellen Denkens und Handelns und die Überprüfung der Arbeitsgewohnheiten.
Die Perspektive aller in einer Institution arbeitenden und lebenden Personen sind im Schutzkonzept gedanklich einzubeziehen.
Das Ziel jedes Institutionellen Schutzkonzeptes ist die Kultur der Achtsamkeit. Basierend auf der Grundhaltung von Wertschätzung und Respekt, erfordert diese Kultur neben einem bewussten und reflektierten Umgang mit sich selbst auch einen behutsamen und wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitenden und den schutz- und hilfebedürftigen Menschen.
Das Schutzkonzept ist der Oberbegriff, in den die Schulungen, die Personalauswahl, das Führungszeugnis, der Verhaltenskodex und andere Maßnahmen hineingehören.
Rechtlicher Hintergrund
Seit dem 1. Januar 2020 gelten verbindlich die neuen Regelwerke: Die „Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz (Ordensobernkonferenz)“ sowie die „Ordnung für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und schutz- oder hilfebedürftiger Erwachsener durch Kleriker und sonstige Beschäftigte im kirchlichen Dienst“. Die Verpflichtung ein Schutzkonzept zu erarbeiten besteht seitdem für alle katholischen Rechtsträger, so auch für einzelne Pfarreien/Kirchengemeinden.
Unser Arbeitskreis
Für die Pfarreien/Kirchengemeinden St. Peter Ehrang, St. Maria und St. Martin Pfalzel und St. Jakobus Biewer erarbeiten aktuell Gemeindereferentin Gertrud Rosenzweig, Pfarrer Kaufmann und vier weitere Personen aus den Bereichen Messdienerbegleitung, Katechese und Besuchsdienste, den Entwurf für ein institutionelles Schutzkonzept, der im Anschluss den Räten vorgelegt und im Juni beim Bistum zur Genehmigung eingereicht werden soll.

Präventionsbeauftrage der Pfarreiengemeinschaft Trier (Ehrang, Pfalzel, Biewer)
Gemeindereferentin Gertrud Rosenzweig
Zentrales Pfarrbüro Fröhlicherstraße 13
54293 Trier              Tel. 065169845
Email: gr(a)st.peter-ehrang.de

Ansprechpersonen des Bistums im Verdachtsfall
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Intervention - Was tut das Bistum Trier bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt im Bereich der Kirche?
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Infos zum Schutzkonzept des Bistums und der Kirchengemeinden
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Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt
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